In der Radiologie unterscheidet man 7 Untersuchungsverfahren.
1. Das konventionelle Röntgen ist noch immer von großer Bedeutung in der Radiologie, besonders bei Untersuchungen der Lungen und der Knochen. Der große Vorteil liegt dabei bei der geringen Strahlung und der Kürze der Untersuchung. Auch ist keine besondere Vorbereitung des Patienten notwendig.
2. Die Kernspintomographie bzw. Magnetresonanztherapie (MRT) ist ein Verfahren, welches statt mit Röntgenstrahlen mit Magnetfeldern und Radiowellen arbeitet. So können alle Körpergewebe, vor allem nicht-
knöcherne Strukturen wie zum Beispiel Weichteile und Organe sehr genau und differenziert dargestellt werden.
3. Die Sonographie oder auch umgangssprachlich Ultraschall genannt, ist ein bildgebendes Verfahren unter Anwendung von Ultraschall mit dem Vorteil der Unschädlichkeit der eingesetzten Schallwellen. Sie findet als Standardverfahren Anwendung in der Schwangerschaft und als Feinultraschall in der Pränataldiagnostik, aber auch in der Differentialdiagnose zum Beispiel eines akuten Abdomens.
4. Bei der Computertomographie (CT) wird eine Vielzahl von Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Richtungen aufgenommen und zur Erzeugung eines dreidimensionalen Bildes rechnerbasiert ausgewertet. Es ist ebenfalls ein schnittbildgebendes Verfahren.
5. Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust. Sie ist die beste Methode, Brustkrebs frühzeitig zu erkennen, da sich dabei schon sehr kleine Tumoren im frühen Entwicklungsstadium erkennen lassen, oftmals noch bevor sie tastbar sind.
6. Die Nuklearmedizin ist die Diagnostik und Therapie mit offenen Radionukliden. Es werden radioaktive Isotope verabreicht und es mittels einer Kamera die räumliche Verteilung dargestellt werden. Somit können verschiedene Stoffwechselvorgänge sichtbar gemacht werden. Besonders in der Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen findet diese Methode Anwendung.
7. Unter der Positronen-Emissions-Tomographie (PET/CT) versteht man ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, wobei ebenfalls Schnittbilder erzeugt werden. Es wird dabei die Verteilung einer schwach radioaktiv markierten Substanz sichtbar gemacht. Da damit biochemische und physiologische Funktionen abbildet werden, bezeichnet man es auch als funktionelle Bildgebung.