Die Radiologische Therapie ist kein einfaches Gebiet, hier kommen Fachmediziner zum Einsatz. Röntgenstrahlung wird dazu eingesetzt um das Körperinnere sichtbar zu machen. Es handelt sich hierbei eigentlich noch nicht um eine Therapie sondern um die Diagnose. Diese ist aber notwendig um die Therapie planen zu können. Mithilfe der Röntgenstrahlung können z.B. Tumore sichtbar gemacht werden. Es ist aber auch möglich dem Blutkreislauf einen radioaktiven Farbstoff zu impfen um die Stellen im Körper sichtbar zu machen die das meiste Blut binden.
Die radiologische Therapie ist zu Deutsch die Strahlenbehandlung. Es gibt Strahlungen die in den Körper eindringen können um dann Tumore zu schädigen. Tumore haben eine andere Zellstruktur die sich schneller teilt. Diese Zellstruktur reagiert auf gewisse Strahlungen sehr empfindlich und erholt sich nur schlecht nach einer Strahlenbehandlung. Gesunde Zellen reagieren aber nur geringfügig auf die Strahlung. Diese strahlt sozusagen durch die gesunden Zellen hindurch und trifft nur die Tumore.
Es ist aber nicht ganz einfach einen Tumor mit einer Strahlenbehandlung zu bekämpfen. Der Tumor muss im Körper wirklich exakt lokalisiert werden um die Strahlung genau auf ihn ausrichten zu können. Gesunde Zellen oder Implatate durch eine plastische Chirurgie werden zwar nur wenig in Mitleidenschaft gezogen aber sie sollen nicht mehr als notwendig strapaziert werden. Die Strahlenquelle wird exakt auf den Tumor ausgerichtet um keinen großen Körperbereich bestrahlen zu müssen.
Eine einzige Strahlenbehandlung ist immer erst der Anfang. Wenn ein Tumor mithilfe von Kilo Elektronenvolt Strahlung zurück gebildet werden soll dann sind häufig einige Sitzungen nötig. Für die gesunden Zellen gibt es Grenzwerte an Strahlung die nicht überschritten werden sollen. Somit wird bis zu diesen Grenzwerten gearbeitet um eine Pause zu machen. Die Behandlung wird widerholt solange sie notwendig ist um den Tumor zu vernichten.