PKV Radiologie

Die Radiologie wird von den meisten Menschen als medizinisches Terrain eingestuft, das aufzusuchen ist, sofern ein Befund oder ein Verdacht auf einen Befund besteht. Vielmehr können radiologische Maßnahmen jedoch auch zur Früherkennung von verschiedenen Krankheiten eingesetzt werden, und sorgen nicht selten dafür, dass auch schwerwiegende Erkrankungen rechtzeitig erkannt und erfolgreich behandelt werden können.

So ist beispielsweise die Mammographie eine der besten Methoden zur Brustkrebsfrüherkennung. Gesetzlich versicherte Frauen können das Mammographie-Screening alle zwei Jahre durchführen lassen, sofern sie zwischen 50 und 69 Jahre alt sind. Die PKV unternimmt ebenfalls die Kosten, die für eine digitale Mammographie anfallen.

Darüber hinaus kann mit Hilfe der Radiologie auch Krebs bereits im frühen Stadium erkannt und entsprechend dann behandelt werden. Hierzu eignen sich vor allem das PET-CT (Positronen-Emissions-Tomographie) sowie das klassische CT (Computertomographie). Das Gerät misst Stoffwechselprozesse und zeigt krankhafte Veränderungen zuverlässig auf. Auch der Erfolg einer bereits durchgeführten Chemotherapie oder Strahlentherapie kann mit dem PET-CT nachgewiesen und überprüft werden. Das Verfahren entspricht der neuesten medizinischen Technik, wird jedoch von der gesetzlichen Krankenversicherung als Leistung nicht übernommen. Die Untersuchung muss demnach von den gesetzlich Versicherten selbst getragen werden. Die private Krankenversicherung hingegen übernimmt in der Regel die Kosten für die Untersuchung.

Welche Kosten im Einzelfall auf den Versicherten bei radiologischen Untersuchungen zukommen, sollte zuvor mit dem behandelnden Radiologen besprochen werden. Sinnvoll ist auch ein Gespräch mit der Krankenkasse – sowohl mit der gesetzlichen als auch mit der privaten. Nachträglich werden in der Regel keine Kosten mehr von der Krankenversicherung übernommen – es gilt deshalb, sich möglichst frühzeitig darüber zu informieren, welche Maßnahmen unter welchen Voraussetzungen von der gesetzlichen Krankenversicherung bzw. der PKV im Bereich der Radiologie übernommen werden.

Gesetzlich Versicherte können allerdings davon ausgehen, dass nur medizinisch indizierte Radiologie-Untersuchungen kostenmäßig von der Kasse übernommen werden – Vorsorgemaßnahmen sind jedoch aus eigener Tasche zu bezahlen. Die PKV hingegen bezahlt in aller Regel die Untersuchungskosten auch im Vorsorgebereich.

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