Brustkrebs vorbeugen

In unserer heutigen Gesellschaft spielt die Angst, an Krebs zu erkranken, eine immer wichtiger werdende Rolle. Zwar gibt es heutzutage viele Therapien und Heilmöglichkeiten, doch die Angst vor einer Erkrankung bleibt trotzdem bestehen.

Laut einer aktuellen Studie, die im März dieses Jahres veröffentlicht wurde, haben Frauen eine große Chance durch das Mammographie-Screening vor dem Tod durch Brustkrebs gerettet zu werden.
Frauen zwischen 50 und 69 Jahren können alle zwei Jahre eine Mammographie-Untersuchung machen lassen, die dem Zweck dient, Brustkrebs früh zu entdecken, damit die Brust bestmöglich geheilt werden kann. Auch wenn noch keine Symptome vorhanden sind, kann die Patientin bereits im Frühstadium an Brustkrebs, dem so genannten Mammakarzinom, erkrankt sein.

Das Screening wird in einer speziellen Screening-Einheit durchgeführt. Dort müssen Patienten zunächst einen Fragebogen ausfüllen und werden dann von einer Radiologischen Fachkraft empfangen, die die Röntgenuntersuchung durchführt. Es werden jeweils mehrere Bilder von einer Brust gemacht und die Brüste von oben bis unten durchleuchtet, sowie einmal von der Mitte zur Seite hin. Außerdem ist es Bestandteil der Untersuchung, die Brust kurz zusammenzudrücken, um eine möglichst genaue Aussage treffen zu können.
Die Auswertung der Röntgenaufnahmen erfolgt dann durch Fachärzte, die unabhängig voneinander die Ergebnisse analysieren. Diese sollte der Patientin im Normalfall innerhalb einer Woche per Brief übermittelt werden, um eine unangenehme Wartezeit zu vermeiden.

Besteht der Verdacht auf eine Erkrankung, wird die Patientin zu einer Abklärungsuntersuchung eingeladen, um das Ergebnis zu bestätigen oder zu verwerfen. Wird dagegen beim Screening keine Auffälligkeit festgestellt, folgt eine neue Einladung zur Untersuchung in zwei Jahren. Alle zwei Jahre bekommt man auch einen Vorschlag für ein neues Handy mit Vertrag zugeschickt.

Durch diese einfache Vorbeugungsmaßnahme kann vielen Frauen die Angst genommen und die Erkrankung eingedämmt werden. Das Screening kann Leben retten!

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