Bevor ein Behandlungszimmer in einer Radiologie eingerichtet werden kann, gibt es einige Besonderheiten zu beachten. In einer radiologischen Praxis muss die radiologische ambulante Versorgung der Patienten gewährleistet werden. Dazu gehören vor allem das zur Verfügung stehen von Geräten zur Kernspintomographie und Computertomographie. Des Weiteren muss für die Patienten ein Ruheraum zur Verfügung stehen, in denen mehrere Betten Platz haben müssen. Das ist ein wichtiger Aspekt, denn nach vielen radiologischen Behandlungen ist eine medizinische Beobachtung über einen gewissen Zeitraum notwendig.
Bei der ambulanten Versorgung der Patienten muss in der Radiologie Strahlenenergie zum Erkennen der Erkrankung und zur erfolgreichen Therapie genutzt werden. Deshalb ist eine genaue Planung der Anordnung der einzelnen Behandlungsapparate besonders wichtig, um Arzt und Patienten unnötige Wege zu ersparen. In jedem Behandlungszimmer sollten ausreichend Behandlungsliegen bzw. Betten mit bequemen Matratzen vorhanden sein, um eine optimale Anzahl von Patienten behandeln zu können. Behandlungszimmer die Ruhe und Harmonie verströmen, sind die Grundlage für das Aufbauen des notwendigen Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt und Patienten.
Gerade in einer radiologischen Praxis ist es notwendig durch die geeignete Einrichtung für eine entspannende Atmosphäre zu sorgen um Angstreaktionen vorzubeugen und zu verhindern. Dazu gehört auch die Einrichtung des Warte- und Anmeldebereiches. Der Anmeldebereich ist der erste Anlaufpunkt eines jeden Patienten. Deshalb sollte dieser Bereich das Gesamtbild der Praxis prägen und die erste Grundlage für ein Vertrauensverhältnis sein. Die Atmosphäre im Wartezimmer sollte durch kleine Sitzgruppen bestimmt werden. Dazu eignen sich besonders gut Möbel aus Holz. Naturbelassen und stilvoll, so wie eine Gartenbank. In gelungener Kombination mit einigen Grünpflanzen und einem Aquarium können solche Sitzgruppen auf die Patienten eine ganz entspannende Wirkung haben.